5.6.1 Das Problem bei der Einführung von SuperX

SuperX ist ein komplexes System und die Installation ist nicht trivial; es ist abhängig von den verschiedensten Datenquellen und integriert Sachverhalte, die aus den verschiedensten Quellen zusammenkommen. Und: es erfordert einen hohen personellen Aufwand , der traditionell an Hochschulen kaum gedeckt werden kann: Meist bedienen Mitarbeiter/innen in der Hochschulverwaltung nur ihr "eigenes" System - ein System wie SuperX, das mehrere Datenquellen integriert, ist für die Mitarbeiter/innen ohne Unterstützung meist eine hohe Dauerbelastung. Außerdem deckt sich die Perspektive der Systembetreuer selten mit der Perspektive der Controller bzw. des Management: Die eine Gruppe arbeitet im Detail, die andere Gruppe benötigt aggregierte, "verdichtete" Zahlen.

Zudem ist die Personalplanung für die Implementation von SuperX schwierig: Es erfordert zu Beginn des Projektes einen relativ hohen Personaleinsatz, und nach erfolgreicher Implementation erfordert es nur noch einen geringen Personaleinsatz. Dieser "unregelmäßige" Trend ist meist nicht zu vereinbaren mit der traditionellen Personalplanung an Hochschulen: Wenige Mitarbeiter können für eine längere Zeit von allen anderen Aufgaben freigestellt werden und sich nur SuperX widmen.

 


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Letzter Update: 11.7.2018
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